Studien bestätigen: Hormone sind besser als ihr Ruf

(djd). In den Wechseljahren durchleben zahlreiche Frauen körperliche Grenzerfahrungen: In unpassenden Situationen steht man plötzlich schweißgebadet da oder ist nach wenigen Schritten völlig aus der Puste. Während erholsamer Schlaf nachts Mangelware ist, tun tagsüber die Gelenke weh. Oft wird die Waage zum größten Feind, weil der Stoffwechsel lahmt und sich die Pfunde anhäufen. Und nicht zuletzt leiden viele Frauen im “Wechsel” unter Stimmungsschwankungen, innerer Unruhe und Scheidentrockenheit – eine Belastungsprobe, auch für glückliche Partnerschaften. Beginn, Dauer und Intensität der Symptome sind so individuell wie die Frauen selbst. Statistisch gesehen sind die meisten Frauen zwischen 49 und 55 Jahre alt, wenn ihre Regel ausbleibt. Die Umstellungsphase kann jedoch schon mit Anfang 40 beginnen: Die Produktion der weiblichen Sexualhormone Östradiol und Progesteron lässt nach, der Zyklus wird unregelmäßig, bis schließlich die Regel ausbleibt.

 

Erleichterung durch Hormone: Schon geringe Gaben können Wechseljahresbeschwerden deutlich abmildern.
Erleichterung durch Hormone: Schon geringe Gaben können Wechseljahresbeschwerden deutlich abmildern.
Foto: djd/Famenita/Fotolia-Kim Schneider

 

Körper und Seele müssen neue Balance finden

Wichtig ist jetzt, das Beste aus dem “Wechsel” zu machen. Für mehr Wohlbefinden sorgt eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und Achtsamkeit mit sich selbst. Je offener und positiver Frauen mit dem Klimakterium umgehen, desto weniger leiden sie. Einer von drei Betroffenen gelingt das jedoch nicht. Wenn die Beschwerden so massiv sind, dass die Lebensqualität darunter leidet, weiß der Gynäkologe Rat. Mit einer individuell angepassten Therapie können die Symptome meist gelindert oder sogar vollständig reduziert werden. Heute werden zur menopausalen Hormontherapie vor allem bioidentische Hormone wie Famenita verwendet. Die Frau erhält genau die Hormone, die ihr Körper nicht mehr produziert. Die Kapseln sollten idealerweise abends eingenommen werden, da sie auch müde machen können.

 

Beginn, Dauer und Intensität der Wechseljahressymptome sind so individuell wie die Frauen selbst.
Beginn, Dauer und Intensität der Wechseljahressymptome sind so individuell wie die Frauen selbst.
Foto: djd/Famenita/Fotolia-contrastwerkstatt

 

Hormongabe kann die Gesundheit schützen

Viele Frauen in mittleren Jahren unterstützt eine Hormontherapie dabei, ein erfülltes und aktives Leben zu führen. Die über Jahre hinweg veröffentlichten Vorbehalte gegenüber Hormonbehandlungen wurden inzwischen durch weitere klinische Studien widerlegt. Diese Untersuchungen zeigen, dass die rechtzeitige Gabe eines Hormonpräparats deutliche positive Auswirkungen hat und langfristigen gesundheitlichen Folgen des Hormonmangels wie Diabetes (Typ II), Osteoporose, koronaren Herzerkrankungen und verschiedenen Krebsarten vorbeugen kann. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.wechseljahre-machwasdraus.de. Grundsätzlich sollte eine Hormontherapie innerhalb der ersten 10 Jahre nach Beginn der Menopause, also vor dem 60. Geburtstag, begonnen werden. So kann die Frau die gesundheitlichen Vorteile voll ausschöpfen.

 

Der Austausch mit Gleichgesinnten kann Betroffenen bei Wechseljahresbeschwerden helfen.
Der Austausch mit Gleichgesinnten kann Betroffenen bei Wechseljahresbeschwerden helfen.
Foto: djd/Famenita/Fotolia-Christian Schwier

 

Lust und Liebe in den Wechseljahren

Früher glaubte man, mit den Wechseljahren ginge die Freude an der körperlichen Liebe komplett verloren. Laut einer Forsa-Studie aus dem Jahr 2013 geben 53 Prozent der 45- bis 60-Jährigen jedoch an, dass ihre Lust auf Sex unverändert geblieben sei. Gravierende Beschwerden können mit einer menopausalen Hormontherapie mit bioidentischen Hormonen wie Famenita behandelt werden. Viele Paare genießen auch die neue Unbeschwertheit, nicht mehr verhüten zu müssen. Wichtig: Solange noch Eisprünge stattfinden – wenn auch unregelmäßig – kann eine Frau schwanger werden. Daher sollte man sich in den Wechseljahren ebenfalls Gedanken über geeignete Verhütungsmethoden machen.

 

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