Schwindel ist keine normale Alterserscheinung

(djd). Für einen Moment dreht sich alles, man erschrickt, greift nach Halt. Doch so plötzlich wie er begann, ist der Spuk auch wieder vorbei. Beinahe jeder Dritte über 65 kämpft mit gelegentlichem Schwindel. Viele Betroffene halten das für eine normale Alterserscheinung, mit der sie leben müssen. Wiederkehrender Schwindel kann jedoch sehr belastend und mitunter sogar gefährlich sein. So enden Taumel und Gangunsicherheit nicht selten mit einem Sturz. Schlimmstenfalls verletzen sich betagte Menschen dabei schwer und werden pflegebedürftig. Wichtig ist es daher, Schwindel ernst zu nehmen. Auch die Angehörigen sollten aufmerksam sein und im Zweifelsfall auf eine Untersuchung beim Arzt drängen. Sind Herz-Kreislauf-Probleme, neurologische Störungen oder Erkrankungen der Ohren als Ursachen ausgeschlossen, können zum Beispiel auch Durchblutungsstörungen der Schwindelauslöser sein.

 

Auch die Angehörigen sollten bei Schwindelbeschwerden aufmerksam werden und auf einen Arztbesuch drängen.
Auch die Angehörigen sollten bei Schwindelbeschwerden aufmerksam werden und auf einen Arztbesuch drängen.
Foto: djd/Vertigoheel/Getty

 

Natürliche Unterstützung

Betroffene sollten sich nicht aus Angst vor einem Sturz in die Passivität flüchten, sondern aktiv gegen ihre Beschwerden vorgehen. Bewährt hat sich eine kombinierte Behandlung mit Bewegung und der Einnahme eines natürlichen Arzneimittels. Vertigoheel (rezeptfrei, Apotheke) etwa fördert die Durchblutung kleinster Blutgefäße (Mikrozirkulation) und wird als einziges natürliches Präparat ausdrücklich von Ärzten empfohlen. Es ist nachweislich vergleichbar wirksam wie chemische rezeptpflichtige Schwindelmedikamente, macht jedoch nicht benommen. Wichtig für Senioren, die häufig eine Reihe von Medikamenten gegen verschiedene Leiden einnehmen müssen: Das natürliche Arzneimittel ist gut verträglich und kann bedenkenlos mit anderen Medikamenten kombiniert werden.

 

Gefahrensituationen bei Schwindel meiden

Körperliche Aktivität sollte ohnehin zum normalen Tagesablauf gehören. Gezielt gegen Schwindel kann jedoch ein spezielles Gleichgewichtstraining helfen, das die Anpassungsfähigkeit des Gehirns an Schwindel erregende Situationen verbessert – Übungsposter zum kostenlosen Download gibt es unter www.schluss-mit-schwindel.de. Wer unter Schwindel leidet, sollte Aktivitäten, die eine gute Balance oder Trittfestigkeit erfordern, meiden. Bei Hausarbeiten ist es sicherer, zum Beispiel Verrichtungen auf einer Leiter an Helfer zu delegieren. Einkaufstouren oder Ausflüge sollte man besser nicht im Alleingang unternehmen und auch am Steuer Vorsicht walten lassen. Sicherer sind öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn.

 

Den Einkauf selbst zu erledigen, ist für viele Schwindelpatienten leider keine Selbstverständlichkeit.
Den Einkauf selbst zu erledigen, ist für viele Schwindelpatienten leider keine Selbstverständlichkeit.
Foto: djd/Vertigoheel/Getty

 

Wenn der Blutdruck schwindelig macht

Auch ein zu niedriger Blutdruck kann Schwindel begünstigen. Eine Tasse Kaffee zum Frühstück kurbelt die Werte an. Wichtig ist allgemein, genügend zu trinken – täglich mindestens zwei Liter Mineralwasser oder verdünnten Fruchtsaft. Ist der Blutdruck im Keller, sollte man die Beine hochlegen oder mit kalten Güssen für neuen Schwung sorgen. Vorsicht: Auf heiße Bäder oder Saunagänge sollten Schwindelpatienten lieber verzichten.