Vor allem die Östrogene sind wichtig für die weibliche Gesundheit

(djd). Bei dem Begriff Östrogene denken die meisten Menschen sofort an Frauen, Zyklus und Fruchtbarkeit. Und tatsächlich sind die wichtigsten weiblichen Hormone für diese Dinge maßgeblich zuständig. Doch was viele nicht wissen: Östrogene haben auch abseits der Sexualität eine Reihe wichtiger Funktionen im Körper, die die Gesundheit von Frauen schützen. So haben sie einen günstigen Einfluss auf den Cholesterinstoffwechsel und schützen die Blutgefäße vor Ablagerungen. Damit tragen sie dazu bei, dass Frauen vor den Wechseljahren seltener von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen sind als Männer. Östrogene sind außerdem an der Regulierung des Blutzuckerspiegels beteiligt und verringern das Risiko einer Insulinresistenz. Nicht zuletzt hemmen sie den Knochenabbau, fördern deren Aufbau und beugen so Osteoporose vor.

 

Östrogene schützen die Gesundheit von Frauen.
Östrogene schützen die Gesundheit von Frauen.
Foto: djd/Hormontherapie Wechseljahre/Getty

 

Mit dem Wechsel schwindet der Schutz

Wenn in den Wechseljahren die Produktion der Östrogene sinkt und schließlich mit der Menopause fast ganz eingestellt wird, gehen diese Schutzfunktionen verloren. In der Folge steigt besonders das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Osteoporose deutlich an. Oft zeigt sich wegen des sinkenden Grundumsatzes auch eine Gewichtszunahme, die sich ebenfalls negativ auf den Stoffwechsel auswirken kann. Dazu können typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen auftreten. Informationen zu den Auswirkungen des Hormonmangels gibt es auch unter www.hormontherapie-wechseljahre.de. Frauen, die unter Wechseljahresbeschwerden leiden, sollten sich frühzeitig an ihren Gynäkologen wenden, um über einen möglichen Hormonersatz zu sprechen. Auch bei einem ungünstigen Risikoprofil beispielsweise hinsichtlich Osteoporose oder Gefäßerkrankungen, sollte der Frauenarzt zur Minimierung der Risiken durch eine Hormontherapie zu Rate gezogen werden. Experten zufolge ist dabei die Anwendung von Östradiol über die Haut, etwa mit einem Dosiergel wie Gynokadin, empfehlenswert. Die transdermale Therapie schont die Leber und ermöglicht eine individuelle Dosierung, wodurch sie als besonders nebenwirkungsarm gilt.

 

Wenn in den Wechseljahren die Östrogenspiegel sinken, geht der Schutz der Hormone etwa vor Gefäßerkrankungen und Osteoporose verloren.
Wenn in den Wechseljahren die Östrogenspiegel sinken, geht der Schutz der Hormone etwa vor Gefäßerkrankungen und Osteoporose verloren.
Foto: djd/Hormontherapie Wechseljahre/Getty

 

Progesteron fördert erholsamen Schlaf

Frauen, die noch eine Gebärmutter haben, wird in Kombination mit dem Östradiol ein natürliches Progesteron-Präparat wie Utrogest verordnet, um Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut zu verhindern. Es hat aber ebenso wie die Östrogene noch zusätzliche Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. So kann es beruhigen, einen erholsamen Schlaf fördern und die mit der Menopause oft auftretenden Schlafstörungen lindern.

So ändert sich der Körper

Haut: Östrogene fördern die Wassereinlagerung und halten die Haut glatt. Nach der Menopause wird sie oft trockener und bekommt Fältchen.

Herz-Kreislauf-System: Wenn der günstige Einfluss der Östrogene auf die Blutgefäße entfällt, steigt das Risiko für Arteriosklerose und damit für Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Stimmung: Ohne die stimmungsaufhellende, beruhigende Wirkung der weiblichen Hormone kommt es oft zu Verstimmungen und Reizbarkeit.

Zuckerstoffwechsel: Das Risiko für die Entwicklung einer Insulinresistenz und eines Diabetes Typ 2 steigt.

Knochen: Nach der Menopause steigt das Risiko für Osteoporose stark an.

Fettverteilung: Pfunde lagern sich statt an Po und Hüften eher als Bauchfett an – unter www.hormontherapie-wechseljahre.de gibt es mehr Infos.

 

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