Mit speziellen Apps kann Fehlern bei der Medikamenteneinnahme vorgebeugt werden

(djd). Die Suche nach Gesundheitsinformationen im Internet nimmt kontinuierlich zu. Das Problem: Medizinische Infos im Netz sind häufig unvollständig und fehlerhaft. Oftmals verwirren die gefundenen Daten mehr, als dass sie für Orientierung und Aufklärung sorgen. Vor allem zuverlässige Informationen zu Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten sind nicht einfach zu finden. Doch falsch eingenommene Medikamente können fatale Folgen haben. Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland täglich tausende Menschen auf Grund unerwünschter Arzneimittelwirkungen in der Notaufnahme landen.

 

Wer chronisch krank ist und regelmäßig mehrere Medikamente einnehmen muss, kann dabei schnell einmal den Überblick verlieren. Inzwischen gibt es digitale Helfer, die den Alltag erleichtern.
Wer chronisch krank ist und regelmäßig mehrere Medikamente einnehmen muss, kann dabei schnell einmal den Überblick verlieren. Inzwischen gibt es digitale Helfer, die den Alltag erleichtern.
Foto: djd/vimedi.com/ iStock.com/Wavebreak

 

App statt schriftlichem Medikationsplan

Bereits 2016 wurde der bundeseinheitliche Medikationsplan eingeführt, um Patienten eine Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme zu geben. Wer mehr als drei Medikamente nimmt, hat Anspruch darauf. Doch eine Studie von Prof. Harald Dormann vom Klinikum Fürth zeigt: Nur jeder zehnte Patient, dem ein Bundesmedikationsplan zusteht, hat auch einen. Und nur jeder Dritte hat ihn bei sich. Eine sichere Alternative sind spezielle Apps für das Smartphone, denn das Handy haben die meisten Menschen fast immer dabei. Die vimedi-App von Noventi Digital etwa unterstützt aktiv bei der täglichen Medikation und hilft mit wichtigen Zusatzinformationen bei der Einhaltung komplexer Therapien. Der digitale, interaktive Therapieplan bietet Patienten viele Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Medikationsplan auf Papier. Dazu gehören Hinweise zu Wechsel- und Nebenwirkungen, individuelle Einnahmehinweise und die Berechnung des persönlichen Medikamentenvorrats. Benötige ich vor dem Urlaub noch ein neues Rezept? Verträgt sich mein Medikament mit dem neuen Anti-Allergikum? Diese Informationen können mit der App jederzeit abgerufen werden. Auch im Notfall bietet die App eine große Hilfe, weil wichtige Gesundheitsinformationen sofort eingesehen werden können.

 

Zur Verbesserung der Therapietreue gibt es für chronisch Kranke inzwischen digitale Helfer. Sie machen die Medikation einfach und sicher.
Zur Verbesserung der Therapietreue gibt es für chronisch Kranke inzwischen digitale Helfer. Sie machen die Medikation einfach und sicher.
Foto: djd/vimedi.com/Dmitriy Shironosov/123rf.com

 

Automatische Einnahmeerinnerung

Zu den weiteren Features zählt eine automatische Erinnerung an die rechtzeitige Einnahme der Medikation. Gehen die Präparate zur Neige, können Nutzer ihre Medikamente bei ihrer in der App hinterlegten Apotheke per Klick vorbestellen. Zudem ist über einen integrierten Chat die Apotheke des Vertrauens immer der erste Ansprechpartner bei Fragen rund um die eigene Medikation. Wer aktuell einen Bundesmedikationsplan nutzt, kann ihn mit Hilfe der Kamera des Smartphones einfach und schnell in die App übertragen. Auch ohne Therapieplan lassen sich die Medikamente durch Abfotografieren hinzufügen. Beim Arztbesuch, dem Gang zum Apotheker oder im Notfall kann der Therapieplan dann unkompliziert auf dem Smartphone vorgezeigt werden. Unter www.vimedi.com gibt es alle weiteren Infos.

Gemeinsam mit Patienten und Apotheken entwickelt

Die vimedi-App von Noventi Digital beispielsweise wurde in enger Zusammenarbeit mit Apotheken und Patienten unter Berücksichtigung der strengen deutschen Datenschutzrichtlinien entwickelt. Neben der Möglichkeit, Medikamente vorzubestellen, kann der Patient über eine sichere Chatfunktion auch Fragen zu Medikamenten oder Wechsel- und Nebenwirkungen an seine Vertrauensapotheke richten. Unter www.vimedi.com gibt es alle weiteren Informationen zu der kostenlosen App.