Häufige Fußprobleme – und was sich dagegen tun lässt

(djd). Wenn stechende Schmerzen, unangenehmes Ziehen, Brennen oder Druckstellen jeden Schritt zur Qual machen, wird die Lebensqualität erheblich eingeschränkt. Damit sollten sich Betroffene nicht abfinden, denn bei vielen Beschwerden der Füße lässt sich etwas tun. Hier besonders häufig auftretende Fußprobleme und Möglichkeiten zur Behandlung.

 

Laufen ohne Beschwerden - das ist nur möglich, wenn Fehlstellungen der Füße konsequent behandelt werden.
Laufen ohne Beschwerden – das ist nur möglich, wenn Fehlstellungen der Füße konsequent behandelt werden.

 

– Hammerzehen: Davon spricht man, wenn einer oder mehrere der mittleren Zehen verformt sind. Das Grundgelenk ist nach oben überstreckt, das Mittelgelenk kommt in eine dauerhafte Beugestellung. Dies führt zu Druckstellen und Hühneraugen auf der Oberseite und auch auf der Fußsohle. Langfristig versteifen sich die Zehen immer mehr, was Arthrose und starke Schmerzen zur Folge haben kann.
Für eine geeignete Therapie sollte zuerst ein Fußspezialist aufgesucht werden. Hier kommen dann oft orthopädische Einlagen, Bandagen und Orthesen zum Einsatz sowie spezifische Übungen etwa aus der Spiraldynamik. Ein zusätzlicher Ansatzpunkt sind neuartige Taping-Socks, die auf bequeme Weise dafür sorgen, die Überstreckung im Zehengrundglied der zweiten Zehe zu regulieren, das Hochstehen des Zehs zu vermindern und den Druck gegen den Schuh zu reduzieren. Das lindert den Schmerz meist deutlich.

 

Wellness für die Füße: Mit gezielter Gymnastik und speziellen Socken können Schmerzen gelindert werden.
Wellness für die Füße: Mit gezielter Gymnastik und speziellen Socken können Schmerzen gelindert werden.
Foto: djd/taping-socks.de – compressana.de

 

– Hallux Valgus: Wird auch oft als Ballenzeh oder Schiefzeh bezeichnet und ist eine Fehlstellung der großen Zehe, bei der der erste Mittelfußknochen in Richtung Körpermitte und der erste Zeh zum zweiten Zeh wandert. Das verursacht beim Gehen oft schmerzhafte Entzündungen des Ballens und kann Arthrose begünstigen. Schuld sind oftmals zu enge und hochhackige Schuhe. Zur Linderung der Beschwerden sollte das Schuhwerk angepasst werden – am besten auf eine breite Grundform und flache Absätze achten. Auch gezielte Fußgymnastik sowie Hallux Valgus-Socken können das Problem lindern, indem sie die Großzehe in ihrem Achsenverlauf korrigieren. Unter www.taping-socks.de und tapesox.de gibt es weitere Infos dazu.

 

 

 

Socken, die gezielt die Fehlstellung von Hammerzehen korrigieren, lassen sich ganz bequem in den Alltag integrieren.
Socken, die gezielt die Fehlstellung von Hammerzehen korrigieren, lassen sich ganz bequem in den Alltag integrieren.
Foto: djd/taping-socks.de

 

– Knick-Senkfuß: Er ist gekennzeichnet durch Einknicken der Ferse nach innen (X-Stellung) und ein Abflachen des inneren Längsgewölbes, wodurch sich der Vorderfuß nach außen bewegt. Der sogenannte Plattfuß macht sich durch Schmerzen bei Belastung der Füße bemerkbar – etwa bei längerem Gehen. Falsche Schuhe, Bewegungsmangel und eine schwache Muskulatur sind typische Ursachen.
Bei der Behandlung durch den Fußspezialisten werden hier sehr oft orthopädische Einlagen verordnet, um die Längswölbung zu stabilisieren. Viel Bewegung und gewissenhafte Fußgymnastik helfen zudem, die Muskulatur zu stärken. Weiterhin können elastische Tapes, die individuell in Socken integriert werden, die Fußgewölbe zusätzlich unterstützen.

 

Auch der Knick-Senkfuß kann mit neuartiger Taping-Methode therapiert werden.
Auch der Knick-Senkfuß kann mit neuartiger Taping-Methode therapiert werden.
Foto: djd/taping-socks.de

 

Was ist Taping?

Ein Kinesiotape ist ein elastisches Baumvollband mit einer einseitigen Klebeschicht. Es ähnelt in Stärke und Elastizität der menschlichen Haut und passt sich daher gut den Bewegungen des Körpers an. Die Tapes werden bei verschiedenen Beschwerden und Verletzungen verwendet und können Stabilität bieten, ohne die Mobilität einzuschränken. Auch bei Fußproblemen sind sie vorteilhaft, da sie bequem in jedem Schuh getragen werden können. Nachteil: Sie müssen alle zwei bis drei Tage ausgewechselt werden. Dadurch kann die Haut durch das Abziehen und das neue Anbringen der Tapes immer wieder irritiert und strapaziert werden, sodass Reizungen entstehen. Eine gute Alternative sind daher bei Fußleiden die neuartigen Taping-Socks, bei denen die Tapes in die Strümpfe integriert sind.