Gewichtsabnahme ist oft ein wichtiger Faktor bei Arthrose

Schmerzen, Entzündungen, Bewegungseinschränkungen – Arthrose ist die weltweit häufigste Gelenkerkrankung. Übergewicht gilt dabei als einer der Hauptrisikofaktoren. So zeigte beispielsweise eine britische Studie, dass ein erhöhter Body-Mass-Index die Entstehung einer Kniegelenksarthrose fördert. Umso wichtiger ist es, überflüssige Kilos möglichst abzubauen, um die Gelenke zu entlasten. Das dient auf der einen Seite der Vorbeugung, andererseits kann es das Fortschreiten des Verschleißes verzögern.

 

Eine langfristige Ernährungsumstellung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Gewichtsreduktion.
Eine langfristige Ernährungsumstellung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Gewichtsreduktion.
Foto: djd/Sanofi/thx

 

Crash-Diäten ohne dauerhaften Erfolg

Dabei sollten Betroffene von Radikal-Diäten absehen, weil hier die Gefahr des berüchtigten Jo-jo-Effekts groß ist. Ratsam ist stattdessen eine grundsätzliche Ernährungsumstellung mit fettarmer, kohlenhydratreduzierter und ausgewogener Kost. Fleisch, Wurstwaren, schweres Gebäck, tierische Fette und Süßigkeiten sollten selten auf den Teller kommen, während Kaltwasserfisch wie Lachs oder Makrele, Vollkornprodukte, viel frisches Gemüse, Salat, Obst, Nüsse und pflanzliche Öle empfohlen werden.

 

Bewegung hilft dabei, Fett zu verbrennen und somit die Last auf die Gelenke zu mindern.
Bewegung hilft dabei, Fett zu verbrennen und somit die Last auf die Gelenke zu mindern.
Foto: djd/Sanofi/fotolia.de/Peter Atkins

 

Um die Gewichtsabnahme zu unterstützen, ist auch regelmäßige Bewegung Pflicht. Geeignet sind schonende Sportarten wie Radfahren, Walken, Schwimmen, Tai-Chi, Aqua-Gymnastik oder Skilanglauf. Auch Krafttraining sowie Einheiten auf dem Crosstrainer oder Rudergerät lassen die Pfunde leichter schmelzen. Um Spaß an der Bewegung zu haben, ist allerdings Beschwerdefreiheit Voraussetzung. Hier kann der behandelnde Arzt herkömmliche Schmerzmittel verordnen. Eine gute Alternative sind auch Hyaluronsäureinjektionen wie Synvisc – die 3-in-1 Spritze gegen Arthrose. Sie wird direkt ins Gelenk gespritzt und kann Schmerzen schnell lindern sowie stoßdämpfend wirken – und das über bis zu zwölf Monate hinweg.

 

Frischer Salat, Gemüse und Pflanzenöle sind nicht nur kalorienarm, sondern versorgen den Körper auch mit gelenkgesunden Nährstoffen.
Frischer Salat, Gemüse und Pflanzenöle sind nicht nur kalorienarm, sondern versorgen den Körper auch mit gelenkgesunden Nährstoffen.
Foto: djd/Sanofi/thx

 

Spezielles Gelenktraining

Körperliches Training dient dabei allerdings nicht nur der Gewichtsreduktion, sondern tut speziell bei Arthrose gut. Denn Bewegung fördert die Gelenkdurchblutung und die Nährstoffversorgung des Knorpels. Wer bisher wenig sportlich aktiv war, kann unter www.fit-und-mobil.info einen guten Einstieg in ein Bewegungsprogramm finden – mit speziellen Übungen für jedes betroffene Gelenk.

 

Regelmäßiges Ausdauertraining ist wichtig für den Kalorienverbrauch.
Regelmäßiges Ausdauertraining ist wichtig für den Kalorienverbrauch.
Foto: djd/Sanofi/Getty

 

Essen in der kalten Jahreszeit

Im Sommer gelingt es den meisten Menschen eher, leicht, frisch und gesund zu essen. Doch in der kalten Jahreszeit steht vielen der Sinn nach deftigeren Speisen. Mit etwas Fantasie lassen sich aber auch in dieser Saison wärmende und trotzdem kalorienbewusste Gerichte zubereiten: Die Möglichkeiten reichen hier von feurigen Gemüsecurrys mit Kokosmilch, gefüllten Paprika oder Zucchini mit Naturreis, Ofenlachs auf Spinat über Gemüseeintöpfe und Kohlsuppen bis hin zu Seelachsfilet mit Ratatouille-Gemüse oder gebackene Kürbisstreifen oder Rote Beete aus dem Ofen mit verschiedenen Kräuterdips. Unter www.fit-und-mobil.de findet sich ein Ernährungsleitfaden für Arthrose-Patienten zum Download.

 

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