Wichtiges Dokument für Patienten mit Blutverdünnern

(djd). Das Herz ist der Motor des Lebens: Mit gleichmäßigen Schlägen pumpt es zwischen vier und sieben Liter Blut pro Minute über tausende Gefäße durch den gesamten Körper. Gerät dieser Rhythmus anhaltend aus dem Takt, kann das beängstigend sein. “Als trampelten Tiere über meine Brust” oder “Als ob man einen 100 Meter Sprint zurückgelegt hätte”, so beschreiben Betroffene das plötzliche, unwillkürliche Herzrasen. Nicht selten kommt Luftnot hinzu. Diese chronische Erkrankung wird als Vorhofflimmern bezeichnet und kann unentdeckt und unbehandelt zu einem durch Blutgerinnsel ausgelösten Schlaganfall führen.

 

Auch der Zahnarzt sollte vor der Behandlung über die Einnahme blutverdünnender Medikamente informiert werden.
Auch der Zahnarzt sollte vor der Behandlung über die Einnahme blutverdünnender Medikamente informiert werden.
Foto: djd/Roche Diagnostics Deutschland GmbH/thx

 

Eigenverantwortlich Blutgerinnungswerte bestimmen

Um einem Schlaganfall vorzubeugen, müssen die Patienten täglich Medikamente einnehmen, die die Blutgerinnung hemmen wie etwa Phenprocumon. Bei diesem Medikament werden die Gerinnungswerte regelmäßig kontrolliert. Das kann durch den Arzt erfolgen. Viele Patienten entscheiden sich jedoch dafür, sich zum “Gerinnungs-Selbstmanager” schulen zu lassen. Mithilfe eines Messgerätes wie dem “CoaguChek INRange System” können sie ihren Gerinnungswert selbstständig ermitteln. Dazu genügt ein kleiner Blutstropfen aus der Fingerkuppe, um die aktuelle Blutgerinnung zu überprüfen. Unabhängig von Arztbesuchen lassen sich so engmaschige Kontrollen durchführen und die Ergebnisse in einem Gerinnungsausweis dokumentieren.

 

Viele Patienten fühlen sich durch das Gerinnungs-Selbstmanagement freier.
Viele Patienten fühlen sich durch das Gerinnungs-Selbstmanagement freier.
Foto: djd/Roche Diagnostics Deutschland GmbH

 

Auf Nummer Sicher gehen – Gerinnungsausweis vorzeigen

Dort können neben der Blutgruppe, den Blutgerinnungswerten und dem Medikamentenplan auch Informationen zur Erkrankung festgehalten werden. Stehen chirurgische Eingriffe oder Zahnbehandlungen an, entscheidet der Behandler anhand der Werte, wann Medikamente abgesetzt werden, um Komplikationen zu vermeiden. So ist der Gerinnungausweis – kostenfrei zu bestellen bei Roche Diagnostics, Telefon 0800-0800855 oder unter www.ein-pieks-genügt.de – nicht nur bei Arztbesuchen, sondern auch in Notfallsituationen ein wichtiges Dokument.

 

Der Gerinnungswert kann vom Patienten mit einem handlichen Messsystem selbst bestimmt werden.
Der Gerinnungswert kann vom Patienten mit einem handlichen Messsystem selbst bestimmt werden.
Foto: djd/Roche Diagnistics Deutschland GmbH

 

Bei Einnahme gerinnungshemmender Wirkstoffe beachten:

– Medikamente zur Blutgerinnungshemmung nach ärztlicher Vorschrift einnehmen
– Gerinnungsausweis mit aktuellen Werten und der verordneten Medikamentendosis stets bei sich tragen
– jeden neu behandelnden Arzt über die Blutgerinnungshemmung informieren
– bei spontanem Nasenbluten, Blut im Urin, Zahnfleischblutung oder Auftreten blauer Flecken ohne erkennbare Ursache möglichst bald den Arzt aufsuchen
– übermäßigen Alkohol- und Nikotinkonsum vermeiden
– vor längeren Reisen den Arzt informieren und rechtzeitig einen Vorrat an Tabletten oder Spritzen anlegen

 

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