Studie zeigt eine verbesserte Lebensqualität nach einem Reha-Aufenthalt

 

(djd). Freunde sind füreinander da. Deshalb reichen wir gerne eine helfende Hand, wenn Not am Mann ist, und finden einfühlsame Worte, um in schwierigen Situationen Trost zu spenden. Doch bei andauernder Niedergeschlagenheit und Kraftlosigkeit sind wir machtlos. Symptome, die auf Depressionen, Burn-out oder andere psychische Krisen hindeuten, sind ernst zu nehmen und bedürfen möglichst schnell professioneller Hilfe.

 

Gesprächskreis zu Depressionen
Gesprächskreise sind nur eine von vielen Reha-Maßnahmen, die helfen können, Depressionen oder Ängste zu lindern.
Foto: djd/www.qualitaetskliniken.de/Halfpoint – stock.adobe.com

 

Symptome lindern, Lebensqualität verbessern

*
Eine erste Anlaufstelle kann der Hausarzt sein oder man wendet sich direkt an einen Psychiater, der eine geeignete Therapie vorschlagen kann. Neben Medikamenten und einer ambulanten psychotherapeutischen Behandlung kann für viele Patienten auch ein stationärer Aufenthalt in einer spezialisierten Klinik sinnvoll sein, um die Symptome zu lindern und die Erkrankung wirkungsvoll zu behandeln. Ein drei- bis sechswöchiger Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik empfiehlt sich beispielsweise insbesondere dann, wenn Depression, Erschöpfung oder Angststörungen unverhältnismäßig lange andauern und sich negativ auf das Alltags- und Berufsleben auswirken. Jedes Jahr werden in Deutschlands Rehakliniken fast 300.000 Patienten aufgrund psychosomatischer Erkrankungen behandelt. Eine aktuelle Studie unterstreicht die Wichtigkeit dieser Reha-Maßnahmen bei Depressionen und Angststörungen. Demnach konnte eine deutliche Verringerung der Krankheitssymptome und eine Verbesserung der individuell empfundenen Lebensqualität im Verlauf der Therapie festgestellt werden. Bemerkenswert sind die Therapieerfolge insbesondere auch im Hinblick auf die Einschränkungen im Klinikablauf durch Corona. Unter www.qualitaetskliniken.de** steht die komplette Studie zum Download bereit. Außerdem kann man die Ergebnisse der teilnehmenden Kliniken im Detail einsehen.

 

Reha-Erfolg ist geschlechtsunabhängig

An der Studie nahmen 3.555 Patientinnen und Patienten in deutschlandweit zwölf Rehakliniken teil. Neben der Schwere der Erkrankung standen weitere individuelle Merkmale im Zusammenhang mit dem Reha-Erfolg. Dazu zählen beispielsweise eine längere Arbeitsunfähigkeit der Erkrankten im Vorfeld des Klinikaufenthaltes oder körperliche Begleiterkrankungen. Das Geschlecht, das Alter oder der Erwerbsstatus der Studienteilnehmer spielten hingegen nur eine sehr untergeordnete Rolle.

 

Frau mit Depressionen
Wer alleine nicht mehr den Weg aus der Krise findet, sollte sich nicht scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Foto: djd/www.qualitaetskliniken.de/Maridav – stock.adobe.com

 

*
Depressionen und Angststörungen zählen zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen. Neben der ambulanten Therapie gilt die Rehabilitation als wichtige Säule im Gesundheitswesen. Sie dient der Linderung der Symptome mit dem Ziel, den Betroffenen neuen Lebensmut zu geben und sie langfristig wieder belastbar zu machen. In einer Studie wurde jetzt der Erfolg von deutschlandweit zwölf Rehakliniken untersucht. Dazu wurden 3.555 Patientinnen und Patienten zu Beginn und Ende der Reha befragt. Das Ergebnis zeigt, dass sowohl eine Verbesserung der Beschwerden als auch eine gesteigerte Lebensqualität nachgewiesen werden konnte. Unter www.qualitaetskliniken.de** steht die komplette Studie zum Download bereit. Außerdem kann man die Ergebnisse der teilnehmenden Kliniken im Detail einsehen.