In der zweiten Lebenshälfte wagen sich viele noch einmal an eine Immobilie

(djd). Immer mehr Menschen bauen in der zweiten Lebenshälfte noch einmal. Schließlich stimmen nun vielfach die finanziellen Rahmenbedingungen: Durch viele Berufsjahre sind die Altersbezüge gesichert und Lebensversicherungen – mitunter Bausparverträge aus der zweiten Auflage – werden zuteilungsreif. Und nicht zu unterschätzen: Altimmobilien, die nach dem Auszug der Kinder zu groß oder nicht mehr altersgerecht sind, erscheinen ebenfalls als Plus auf dem Habenkonto.

 

Wohnen auf einer Ebene ist der Wunsch vieler Bauherren, die in der zweiten Lebenshälfte noch einmal bauen wollen. Die weitläufige Terrasse dieses Ziegelhauses bietet auch einen geschützten Sitzplatz im Freien.
Wohnen auf einer Ebene ist der Wunsch vieler Bauherren, die in der zweiten Lebenshälfte noch einmal bauen wollen. Die weitläufige Terrasse dieses Ziegelhauses bietet auch einen geschützten Sitzplatz im Freien.
Foto: djd/Lebensraum Ziegel/Deutsche Poroton/B. Müller

 

Details gründlich prüfen

Wie also bauen, wenn der Lebensmittelpunkt feststeht? Dafür ist eine Reihe von Faktoren wichtig. Während noch in den Neunzigern viele Pensionäre den Weg ganzjährig in die Sonne suchten, werden medizinische Betreuung und Lebensqualität im eigenen Land heute wieder mehr wertgeschätzt. Eine gute Infrastruktur mit öffentlichem Nahverkehr, Kultur- oder Freizeitmöglichkeiten zählen. Auch die Nähe zur Familie hat an Gewicht gewonnen: 80 Prozent der Rentner kümmern sich einer Umfrage zufolge gern um Enkelkinder und unterstützen berufstätige Eltern. Um möglichst lange unabhängig zu bleiben, sollte man aber vor allem auch viele Details zu Baustoff, Grundrisslösung und Ausstattung unter die Lupe nehmen. Guter Rat dafür muss nicht teuer sein, denn Internetportale wie www.lebensraum-ziegel.de bieten dafür viele Anregungen, etwa zur Architektur.

 

Zweigeschossige Lösungen wie diese Kuben aus gebranntem Ton können mit einem Treppenlift nachgerüstet werden. Wie alle Ziegelhäuser zeichnen sie sich durch ein angenehmes Raumklima aus.
Zweigeschossige Lösungen wie diese Kuben aus gebranntem Ton können mit einem Treppenlift nachgerüstet werden. Wie alle Ziegelhäuser zeichnen sie sich durch ein angenehmes Raumklima aus.
Foto: djd/Lebensraum Ziegel/tdx/Mein Ziegelhaus

 

Wohlfühlklima im Inneren

Nicht umsonst wird die weitaus größte Zahl der Einfamilienhäuser aus Ziegel errichtet. Wer ein Haus aus gebranntem Ton wählt, sichert sich auf Jahrzehnte den Vorzug der Wartungsarmut einer massiven Gebäudehülle. Die sehr gute Wärmedämmung garantiert auf Dauer niedrige Betriebskosten für die Heizung, millionenfache Poren im Ziegel nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie zeitversetzt wieder ab. Das trägt zu einem gesunden Raumklima bei. Besonders dann, wenn man die eigenen vier Wände nicht mehr häufig verlassen kann. Heiße Sommer wie 2018 belasten dann kaum die Lebensqualität. Zudem werden keine strombasierten Klimageräte samt Wartung benötigt. Ziegelhäuser dämpfen zudem dank massiver Innenwände den Schall von einem Raum zum anderen. Entscheiden sich Bauherren für eine zweigeschossige Bauweise, kann problemlos ein Treppenlift nachgerüstet oder der Einbau eines Aufzuges vorbereitet werden. Selbst eine nachträgliche Grundrissänderung stellt keinen Eingriff in die Statik dar. So kann etwa aus einem großen Arbeitszimmer unkompliziert ein Raum für eine Betreuungsperson mit kleinem Bad entstehen. Die KfW-Förderbank bezuschusst eine Reihe von Maßnahmen, um altersgerecht zu bauen – regional unterschiedlich können auch Fördermittel beim Land und sogar beim Bürgermeister oder der Kirche abgerufen werden.

 

Barrierefreiheit ist innen wie außen von Vorteil. Beim Neubau eines Ziegelhauses in der zweiten Lebenshälfte suchen Bauherren viel bewusster nach Detaillösungen, die Unabhängigkeit bis ins hohe Alter ermöglichen.
Barrierefreiheit ist innen wie außen von Vorteil. Beim Neubau eines Ziegelhauses in der zweiten Lebenshälfte suchen Bauherren viel bewusster nach Detaillösungen, die Unabhängigkeit bis ins hohe Alter ermöglichen.
Foto: djd/Lebensraum Ziegel/Unipor/B. Ducke

 

Zuschüsse für altersgerechtes Bauen

Die staatliche KfW-Förderbank unterstützt mit Zuschüssen eine Reihe von Maßnahmen zum altersgerechten Bauen und Wohnen. Gefördert werden beispielsweise barrierefreie Zugänge oder eine behindertengerechte Ausstattung von Bad und Küche. Zuschüsse gibt es zudem für energieeffiziente Bau- und Haustechnikkonzepte. Ein Ratgeber unter www.lebensraum-ziegel.de zeigt weitere Fördermöglichkeiten mit aktuellen Konditionen, je nach Region gibt es auch Fördermittel vom Land, von der Kommune oder der Kirche.

 

 

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